Geliebter Feind

Am vergangenen Betawochenende waren wir hinter den feindlichen Linien unterwegs. Wieder!
Wir, damit meine ich meinen treuen Gefährten Akasa und meine Wenigkeit. In unserem Bestreben einen Blick auf die feindlichen Verteidigungslinien und seine Truppenstärke zu werfen, haben wir uns als Einheimische getarnt und sind als Zweiergespann durch das Startgebiet des Feindes gereist.

Nach der Flucht aus Kalthafen, fanden wir uns auf einer Insel mit Wüstencharakter wieder um erste Schritte auf feindlichem Terrain zu machen.
Screenshot_20140228_220246Schiff ahoi!

 

Mit einigen Lumpen am Körper machten wir uns also auf.

Screenshot_20140228_220329Erstaunlich bewachsen für eine Wüste.

Der erste Eindruck versetzte mich in ein früheres Leben als Set-Priester in Hyborien zurück, wo meine Heimat ebenfalls eine rauhe Wüstengegend war. Nach einer kurzen Orientierungstour mussten wir uns dann aber unserer Aufgabe widmen. Schliesslich waren wir nicht zum Spaß hier 😉 Als erstes fiel mir auf, dass es mit den Daggerfalls nicht allzuweit her sein kann, denn offenbar füttern sie ihre Pferde mit psychedelisch wirkenden Futtermitteln.

Screenshot_20140228_224702Stairway to heaven…

Schon nach wenigen Questen, bei denen wir versucht haben uns unauffällig wie ganz normale “Daggers” zu benehmen mussten wir aber einen Zwischenstopp am hiesigen Crafting-Hub einlegen. Dieser gestaltete sich, wie zu erwarten, als ausgedehnter als erhofft, denn nachdem ich mir schon eine komplette Plattenrüstung gebaut und eingetragen hatte, war Akasa immernoch damit beschäftigt das passende paar Schuhe zu seiner grünen Robe zu finden.

Screenshot_20140228_230340_1Bei der Hitze shoppen…die Hölle sag ich Euch!

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Schon kurze Zeit später führte uns unsere Reise aus der Wüste hinaus.

 

Screenshot_20140302_203834Schatten…! Endlich!

Screenshot_20140302_204239Ich hab versprochen, das Foto zu nehmen
auf dem die Schuhe zur Geltung kommen…

Auf jeden Fall, und das muss man den Daggers lassen, haben sie ein schönes Fleckchen zum leben ausgesucht. Man wurde mit so manchem Augenschmankerl beglückt, bei dem es Einem schon fast Leid tat, dass man dessen Bewohner schon bald in handliche Filets zerteilen würde. Andererseits, wenn von denen keiner mehr da ist, kann man bestimmt günstig ein Grundstück mit Meerblick erstehen.

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Mit diesem Hintergedanken hielt uns dann auch nichts mehr. Wir legten unsere Verkleidung ab und fanden uns in Cyrodil ein, um direkt unsere Gedanken in die Tat umzusetzen. Wie man auf dem folgenden Bild sehen kann, waren wir ganz “Feuer und Flamme”.

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Ich hoffe mein kleiner Ausflugsbericht hat Euch ein bisschen gefallen und der Akasa nimmt es mir nicht krumm, wie ich ihn in meine Geschichte eingebunden habe. Aber er kennt mich ja, und weiß wie es gemeint ist 🙂

Wie immer, würd ich mich über Euer Feedback in Form einer Beitragsbewertung [ratings] oder eines Kommentars freuen.

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