Redoran | Das Eolian (Rollenspiel) | Forum

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Redoran
Thema Bewertung: +5 Thema Bewertung: +5 (5 Stimmen) 
3. Dezember 2014
15:02
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Menelaos
Gast

Sie hatte niemanden aus dem Ehrwürdigen Rat überzeugen können. Der bloße Gedanke, in fernen Landen außerhalb des Paktes etwas zu finden, was den Ausgang des Krieges um die Nachfolge des Zweiten Imperiums entscheidend beeinflussen, wenn nicht sogar bestimmen könnte, musste den versammelten Adligen der Hohen Häuser aberwitzig vorgekommen sein. Und es musste auch ein Affront gewesen sein, denn selbst darauf gekommen waren diese schwafelnden Besserwisser auch nicht.

Dennoch hätte die einsame Kriegerin, die in der Mitte der großen Halle stand, nicht mit dieser heftigen Ablehnung gerechnet. Stillschweigend ließ sie die Beschuldigungen und Anklagen über sich ergehen und sagte sich, dass aus ihnen auch eine gehörige Portion Hass und Misstrauen sprechen würde; Misstrauen, weil sie zwar eine Dunmer zu sein schien, aber eben nur zum Teil. Ein anderer Teil ihres alten Erbes sprach eine andere Sprache, und diese war bisweilen auch deutlich vernehmbar.

„Wenn du aus Ebenherz fliehen willst wie eine räudige, geschlagene Dirne, dann los! Wir könnten es arrangieren, dass du spätestens am Tor aufgehalten wirst“, war die letzte Drohung, die Meleryn-Jhas bereit war, in dieser Halle voller Idioten zu erdulden.

„Gut so. Ich gebe euch dafür auch mehr Zeit, als ich selbst brauche, um zum Tor zu gelangen. Damit es sich für mich auch lohnt. Aber legt auch genug Almosen für die Witwen und Waisen zurück, die euch dann zum Gemetzel am Tor befragen werden.“

Das war es! Sie spürte eine Umkehr bei den Versammelten. Plötzlich nahm ihre feine Nase den kaum wahrnehmbaren Gestank von Angstschweiß auf, und ihre durchdringenden roten Augen durchbohrten die ansonsten versteinerten Mienen der Anwesenden, bis sie wie auf dem Grunde eines tiefen Brunnens die ersten Anzeichen einer Panik ausmachten. Um die Szenerie noch ein wenig zu akzentuieren, ballte sie die Hände zu Fäusten und sog die Hitze der Umgebung so lange hörbar ein, bis sich die ersten silbrig-roten Schuppen auf ihren Handrücken bildeten. Das Crescendo bildeten ihre schlangenförmigen Drachentätowierungen, die schwach zu glimmen begannen und bereits erste Spuren eines feinen Rauch entließen.

Natürlich hatte man nicht versucht, sie aufzuhalten, auch am Tor nicht…

RedoranImage Enlarger

9. Dezember 2014
19:30
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Menelaos
Gast
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+1

„Nein! Das kann nicht sein!“

Die unangenehm verzerrt klingende Stimme der Dremora, die gerade zu Boden gegangen war, hallte durch den großen steinernen Raum. Es roch nach Schwefel und Asche, und in der Mitte des Raumes waberte noch das Abbild einer riesigen Standarte, um die sich ein astraler Drache schlängelte und den Raum mit magischem Feuer ausfüllte. Inmitten des Infernos stand ungerührt die Figur mit dem schwarz-roten Drachenharnisch und dem mächtigen Zweihandschwert.

„Hssa ni’zht fach zhassiss“ hauchte sie, und die Standarte verblasste. Augenblicklich verschwand auch das Feuer, und der Raum blieb im Halbdunkel zurück. Der Gestank jedoch blieb. Dann beugte sich die Kriegerin zu der besiegten Matrone dieses Mephala-Kultes hinab und nahm ihr die beiden schweren Klingen aus den verbrannten Händen. „Ich schätze, die wirst du nicht mehr benötigen. Und ich schätze, dass man dich auf Tamriel eine Zeit lang nicht mehr sehen wird. Berichte deinem Herrn ruhig von deinem Versagen, hier hast du nichts mehr verloren.“

„Neiiiin!“ röchelte die Dämonin aus Oblivion, und eine dicke, dunkelbraune Flüssigkeit quoll aus ihrem Mund.

Mit einer wegwischenden Bewegung strich Meleryn-Jhas über den Siegelring der Kriegergilde, und ein gleißend blauer Schimmer lief über die beiden gezackten Klingen. Mit einer schnellen Bewegung setzte sie zwei gezielte Stiche zwischen Hals und Brust. Als der Bann der körperlichen Hülle brach, löste sich die dämonische Gestalt auf. Mit einem letzten Aufschrei wurde der Geist nach Oblivion gezogen, und Meleryn-Jhas spürte, wie die beiden Klingen – einer mächtigen Woge gleich – einen guten Teil der Lebensenergie der Dremora auf sie selbst übertrugen.

Zwei SchwerterImage Enlarger

Einen Moment lang sog sie noch diese widerwärtige Kulisse in sich auf, dann wickelte sie die Schwerter in ein schweres Tuch aus Ebengarn und verließ diesen verseuchten Ort.

19. Dezember 2014
19:32
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Menelaos
Gast

Die Docks von Bal Foyen waren dreckig und heruntergekommen, und sie standen im Ruf, eine Zuflucht für allerlei Halunken zu sein. Aber sie lagen außerhalb der hektischen und paranoiden Stadt Davon’s Wacht, und auch Fort Zeren, eine der Stammburgen des Hauses Redoran, war gerade mal als Silhouette am südlichen Horizont auszumachen. Trotzdem hatte Meleryn-Jhas eine Robe angelegt, um ihre eng anliegende Drachenrüstung zu verbergen. Es musste ja nicht jeder sofort neugierig werden. Sie näherte sich dem Pier, an dem die schlanke Barke liegen sollte, die man ihr genannt hatte. Ihr Kapitän, eine Argonierin, stand in fast demselben Ruf wie die Docks, aber das war Meleryn-Jhas egal. Alles hatte seinen Preis und ein guter oder schlechter Ruf gehörten dazu.

Bal FoyenImage Enlarger

Schließlich machte sie eine zerfurcht aussehende Argonierin mit einem schiefen Hut, Knochen- und Federschmuck an Ohren und Hörnern und zwei gekrümmten Entermessern im Gürtel aus, die einige Kisten durchsah und auf einer Liste abhakte. Das musste sie sein. Das tss’a’an, das die übrige Besatzung ausstrahlte, war nur gering und blass. Nein, dies musste die Kapitänin sein.

„Ich brauche eine Passage übers Innere Meer und an Vvardenfell vorbei. Und dann die Ostküste runter. Frag’ gar nicht erst, warum. Die eine Hälfte des Goldes beantwortet die Frage bereits. Die andere Hälfte ist für die Passage.“ Sie wog einen schweren Beutel in der Hand und lächelte die Echse herausfordernd an.

Die wettergegerbte Argonierin maß die Kriegerin mit einem abschätzenden Blick von oben bis unten. Schließlich grinste sie mit einer fast kompletten Zahnreihe, bevor sie mit einer flinken Bewegung den Beutel im Ärmel ihrer öligen Tunika verschwinden ließ.

„Kriegerin, ja? Zeig mir deine Schwerthand, Kind.“ Ohne eine Antwort abzuwarten ergriff die Kapitänin die rechte Hand Meleryn-Jhas’ und begann mit dem krallenartigen Nagel ihres Zeigefingers die Linien in ihrer Hand nachzuzeichnen.

„Was zum… Was tust du?“ Ihre linke Hand legte sich um den Knauf eines ihrer Schwerter und sie spürte, wie ihr Blut schneller und heisser durch ihre Adern pumpte.

„Ah! Augen und Hände lügen nie. Ist es nicht so? Erzählen sie nicht vom Wesen, von der Essenz der Dinge?“

Sie schrieb es ihrer Verwirrung zu, dass ihre kämpferischen Instinkte in dieser Situation versagten, denn sie hatte mit allem gerechnet: Soldaten, Halsabschneidern, Heuerern der Flotte oder einfach nur mit Besoffenen. Aber mit einer Argonierin, die ihre Hand als Buch ansah, nein, damit hatte sie nicht gerechnet. Neugierig ließ sie die zernarbte Echse gewähren.

„Nicht von hier… Du kommst nicht aus dieser Welt, Kind. Nein? Deine Essenz liegt fern von hier, ja? Jenseits des Ozeans vielleicht?“ Der scharfe Fingernagel grub sich ein wenig tiefer in die Handfläche der Kriegerin, und reflexartig bildeten sich die ersten silbrigen Schuppen auf Meleryn-Jhas’ Handrücken. Schließlich zog sie ihre Hand fort.

„Du kennst die Glühende Schlange, Kind. Aber was machst du hier?“

Meleryn-Jhas ließ es zu, dass ihr die Zornesröte buchstäblich ins Gesicht schoss und sie ahnte, dass ihre Augen bereits rot und böse funkeln mussten: „Woher… Egal! Ich will eine Passage und keine Orakel. Kannst du mich zu meinem Ziel bringen, oder kannst du es nicht?“

„Und wohin will das Drachenkind? Wohin soll die Seewitwe dich bringen?“ höhnte die Kapitänin. „Zurück über den Padomaischen Ozean? Aber nein, das geht nicht. Du bist doch eine Dunmer, nicht wahr? Almalexias auserwähltes Volk.“

Sie hatte genug gehört. Es langte wirklich für drei Tage! Sie zog eine Karte hervor und breitete sie auf einer der Kisten aus. Sie zeigt auf einen Ort entlang der Ostküste Tamriels, entlang des Einlasses eines langen, sich schlängelnden Flusses. „Bring mich einfach dorthin.“

„Alten Corimont! Das ist ein böser Ort! Dort gibt es nur Diebe, Mörder und Verräter. Und, man hört neuerdings, auch Skooma-Schmuggler aus den Katzenlanden.“

„Und genau deshalb will ich eine Passage dorthin“ flüsterte Meleryn-Jhas, während ihre Augen bereits über das Schiff und das Innere Meer dahinter glitten. Ohne eine Antwort abzuwarten, betrat sie das Deck der Barke. Sie wusste, die Echse konnte nicht anders, ebenso wenig wie sie selbst. Neugierde konnte eine unglaubliche Triebfeder sein.

Die Reise konnte noch interessant werden…

19. Januar 2015
17:19
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Menelaos
Gast
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+1

Die Reise war bislang ohne Ereignisse verstrichen. Die Seewitwe hielt sich hart an der Küstenlinie und blieb so von den tosenden Stürmen des Padomaischen Ozeans verschont. In den Stunden des Tages stand Meleryn-Jhas die meiste Zeit an Deck, und während die bunt zusammengewürfelte Besatzung der Barke die wenige freie Zeit nutzte, um lachend in Richtung Küste zu blicken und ab und an auf Buchten, Felsen und zerschellte Wracks zu zeigen, blickte die Drachenkriegerin lange Zeit auf den Ozean hinaus. Die Wolkenberge, die sich dort türmten, wirkten selbst wie eine ferne Landmasse; eine, die sich stetig änderte, mal schmaler wurde, mal höher, mal friedlich und auch mal bedrohlich. Meleryn-Jhas wusste, dass es jenseits des Ozeans auch Land gab: Einen anderen Kontinent, der fern war und den die meisten Bewohner Tamriels “Akavir” nannten, das Drachenland. Von den Bewohnern dort erzählte man allgemein nichts Gutes, und von dort war auch oft viel Leid über Tamriel gekommen. Aber was konnte sie dafür?

Natürlich war sie eine Dunmer, eine Dunkelelfe Morrowinds. Ihre Mutter war ja auch eine gewesen. Aber den Drachen hatte sie von ihrem Vater geerbt, und dieser wiederum von seinem Vater, der in den Herzlanden für die Kaiser gekämpft hatte.

Abrupt erwachte Meleryn-Jhas aus ihren Gedanken, als einer der Matrosen laut ausrief. Er wirkte aufgeregt, gestikulierte hektisch mit den Armen und zeigte aufs Land. Sie folgte seinem ausgestreckten Arm und blickte in Richtung der Küste. Dort waren nahe am Wasser mehrere alte und zerfallene Gebäude zu erkennen. Einst musste es eine große und zusammenhängende Anlage gewesen sein, die an den steilen Hang eines Hügels angelegt war. Die merkwürdigen Rundungen der Mauern und die auffällig betonen Zinnen der Anlage machten klar, dass es ein alter Ort daedrischer Verehrung gewesen sein musste, vermutlich noch aus der Zeit vor dem Tribunal; und am Strand, inmitten einiger herabgestürzter Mauerbrocken der alten Tempelanlage, tummelten sich einige schlangenartige Wesen. Ihre aufrechten Körper und Hände wogen sich wie zu einer stummen Melodie, und das feine Gehör der Drachenkriegerin nahm über den Geräuschen der Brandung den sonoren Gesang von Lamien wahr.

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Einer der Matrosen spie einen Fluch aus: “Elende Schlangenviecher! Möge Almalexia sie alle holen und in einem Flammenmeer ertränken!”

Ohne zu zögern zog Meleryn-Jhas ihre linke gepanzerte Hand quer durch das Gesicht des Matrosen, der daraufhin schreiend gut zwei Meter weiter auf das Deck fiel.

“Verdammte Hexe! Wofür war das denn?”

“Für meinen Vater!” Sie blickte die erschrockene Besatzung einen nach dem anderen an: “Das Flammenmeer könnt ihr haben, wenn ihr wollt. Aber es wird nicht das verzogene Mädchen aus Gramfeste sein, die es euch bringt.” Die Matrosen wichen alle einen Schritt zurück.

“Er ist nicht dein Vater, Kind. Er kommt aus Zuul und war mal Bauer.” Sie hatte gar nicht gehört, wie die Kapitänin neben ihre Seite getreten war. Für gewöhnlich hielt sie sich den Tag über unter Deck auf und grübelte über Seekarten und Dreughwein. “Morgen erreichen wir Alten Corimont. Du gehst dort von Bord und wirst die Seewitwe nie wieder betreten. Die Männer hier können nichts für deinen Fluch, ebenso wenig wie Du. Dein Wesen spricht die Sprache von Feuer und Krieg. Bring‘ beides woanders hin, hier ist kein Platz dafür.”

Meleryn-Jhas blickte der Argonierin einen langen Augenblick in die Augen, nickte dann stumm und begab sich in ihre viel zu kleine Kajüte. Dort zog sie ihren Siegelring der Kriegergilde vom Finger und besah ihn sich für eine gefühlte Ewigkeit. Ihr linker Zeigefinger strich dabei abwesend über die feine Namensgravur in seinem Innenband…

Schließlich wischte sie eine Träne beiseite, legte leise ihre Rüstung ab und hockte sich für eine weitere gefühlte Ewigkeit auf ihre viel zu kleine Pritsche, während draußen auf dem Ozean die Wolken weiter wie ein fernes Land aussahen.

20. Januar 2015
12:31
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Apokh
Administrator
Forumsbeiträge: 1589
Mitglied seit:
8. Februar 2014
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Echt toll top_gif, auch das mit den “Illustrationen”. 

 

(kann nach Gebrauch gelöscht werden)

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Es ist besser zu schweigen und alle glauben zu lassen, man sei ein Trottel, als den Mund aufzumachen und alle Zweifel zu beseitigen.
Meine ESO Screenshots

20. Mai 2015
13:54
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Menelaos
Gast

Alten Corimont war zu einer Enttäuschung geworden – und zu einer Falle. Nicht nur, dass die “Stadt” auf der Karte, die Meleryn-Jhas besaß, wenig mehr war als eine Ansammlung von Hütten, die sich um ein paar Docks herum befanden. Ihr “Kontakt” bei den Katzen hatte sich als geldgieriger Kopfgeldjäger entpuppt, und seine Absicht, Meleryn-Jhas weiter landeinwärts zu bringen, stellte sich als handfester Käfigwagen heraus.

Der Atem des Drachen hätte ihn holen sollen, aber er war selbst für die flinke Drachenkriegerin zu schnell gewesen, als er in Richtung eines verlassenen Lagerhauses floh. Zu allem Überfluss waren einige seiner Schergen noch Argonier, die sich sicher für tausend Jahre Sklaverei rächen wollten. Zumindest sahen sie so aus…

Nun stand sie selbst in diesem verlassenen Lagerhaus, beide Schwerter gezückt, und die harten, schuppenartigen Hornplatten verschmolzen langsam wieder mit ihrer weichen, dunklen Haut. Sie atmete immer noch schnell, das Blut des Drachen hatte ihr eine unnatürliche Ausdauer gegeben und forderte nun seinen Preis. Der Kampf war schnell vorbei, aber er war auch laut gewesen. Die Macht des Drachen beschwor man nicht gerade leise.

Am Boden des Lagerhauses lagen drei der Häscher, die ihr diese elendige Katze hinterher geschickt hatte. Die anderen waren beim Anblick des Feueratems und dem einsetzenden Schwerttanz der Drachenkriegerin gleich geflohen. Der Gestank von Eingeweiden und verbranntem Fleisch machte sich bereits breit, und draußen schrien die Wachen der Docks bereits einander Warnungen und Alarmrufe entgegen. Es war selbst in Alten Corimont nicht schwer, auf Schwertergeklirre und eine tosende Flammeneruption aufmerksam zu werden, auch wenn die Wachen dafür bekannt waren, sich umzudrehen und dem Treiben auf dem Fluss zuzuschauen. Aber nun rückten sie an, vorsichtig aber stetig.

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“Verfluchtes Schattenfenn! Ich hätte durch eine Armee der Nord reiten sollen, das wäre einfacher gewesen. Aber nein, Meleryn,” sagte sie zu sich selbst, während sie das Dach des Lagerhauses erklomm, “manchmal muss man die Dinge subtil und heimlich angehen. Ist ja sehr gut gelaufen bis hierher..” Zuletzt stand sie auf dem flachen Dach des Hauses und sah das Pferdegespann mit dem Käfigwagen, der für sie gedacht war, kaum mehr als zwanzig Meter entfernt. Zwei Knechte hielten die Zügel.

“Ach, scheiß drauf!”

“Sizzt’zha foss’tha d’racc hiss’tha d’racc!” spie sie die Worte jener alten Disziplin aus, und dann nahm sie Anlauf. Mit all ihrer Kraft beschwor sie ihr Erbe, und fast war es, als würden die Flügel eines Drachen ihren Sprung begleiten, als sie gut zwanzig Meter weiter inmitten des Gespanns des Käfigwagens wieder landete. Für die Knechte nahm sie sich keine Zeit. Mit einem schnellen Hieb trennte sie das Zaumzeug eines der Pferde von der Deichsel und war im Nu im Sattel. Ein weiterer Hieb stellte sicher, dass niemand das zweite Pferd für eine Verfolgung einspannen konnte, und dann war sie bald im schnellen Galopp auf der Straße nach Westen verschwunden.

Ihre Hoffnungen auf ein Schiff in Alten Corimont blieben hinter ihr zurück…

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