Apokh | Das Eolian (Rollenspiel) | Forum

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Apokh
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9. Mai 2014
20:47
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Apokh
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Loredas, der 25. Tag der zweiten Saat, 2Ä579

Heute habe ich mit Horas die Schmiede ein wenig aufgeräumt. Wir haben doch tatsächlich ein rattenzerfressenes Säckchen mit Dwemererz unter den Diehlen im nordwestlichen Eck gefunden. Ich wette das lag dort schon zu Lorethas Zeiten. Der alte Kauz hat in seiner Eigenart doch tatsächlich Erz versteckt. Nun, ich hätte es ahnen können. Später am Tag kam Liliana mit Imre vorbei. Sie brachten uns etwas Obst, Brot und Malzbier. Die kleine Imre brachte mir ein paar Wildblumen “Papa, damit deine Schmiede hübsch ist.” sagte Sie als sie mir den Strauss reichte und über ihr kleines, rundes Gesicht unter ihren blonden Locken hervorstrahlte. Ich deutete eine förmliche Verbeugung zum Dank an bevor sie kichernd aus der Schmiede hinaus rannte. Horas lachte auf und beglückwünschte mich zum hundertsten Mal zu meinem kleinen Sonnenschein.

Später haben wir die neuen Dielen mit dem Karren von Sargas Sägewerk geholt. Sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Ich schätze mit diesen Dielen werde ich den Rest meines Lebens keine Neuen mehr brauchen.

Morgen werden wir zum Tempel gehen und anschließend Lilianas Eltern einen Besuch abstatten. Um den alten Herbert steht es nicht gut, wer weiß wie lang er noch unter uns weilt…

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Es ist besser zu schweigen und alle glauben zu lassen, man sei ein Trottel, als den Mund aufzumachen und alle Zweifel zu beseitigen.
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27. Mai 2014
18:01
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Apokh
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Sundas, der 26. Tag der zweiten Saat, 2Ä579

Als wir heute zum Tempel aufbrachen, hat es leicht genieselt. Aber kaum waren wir unterwegs brach auch schon die Sonne durch die Wolkendecke. Ein gutes Zeichen, die Neun sind uns gewogen.

Im Tempel war der Andrang besonders groß und wir mussten 2 Stunden warten, bis wir endlich zum Tempel eingelassen wurden.

Während der Wartezeit bin ich ein Wenig durch die Wartenden gestreift udn schnappte hier und dort besorgtes Getuschel über verschiedene seltsame Begebenheiten im Kaiserreich Cyrodiil auf. Einige sprachen von daedrischen Erscheinungen, Andere von seltsamen Wettercapriolen. Ich weiß nicht was davon wahr ist und ob es nicht nur das Geschwätz der Leute ist. Bis ich mehr darüber weiß, so habe ich beschlossen, werde ich Liliana damit jedenfalls verschonen.

Beim anschließenden Besuch bei Lilianas Eltern bestätigten sich unsere Befürchtungen: Jeder Tag könnte Herberts Letzter werden. Liliana war sichtlich bedrückt angesichts des Zustandes ihres Vaters. Sie wird am kommenden Middas für einige Tage mit Imre bei ihren Eltern verweilen um ihrer Mutter bei der Pflege von Herbert zu helfen und bei seinem Ende bei ihm sein zu können. Ich muss hier bleiben und die Arbeiten an der Schniede vorantreiben. Zudem muss bin ich am Fredas zum Landgrafen wegen des Auftrags über eine große Menge von “landwirtschaftlichem Gerät” wie der Bote es formulierte.

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27. Mai 2014
18:10
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Apokh
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8. Februar 2014
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Turdas, der 30. Tag der zweiten Saat, 2Ä579

Wir haben die Arbeiten an der Schmiede heute abgeschlossen. Gerade rechtzeitig damit ich morgen guten Gewissens beim Landgrafen vorsprechen kann. Da er die umliegenden 2.000 Hektar an Land verwaltet, erhoffe ich mir einen gewinnbringenden Auftrag von ihm. Ich erwarte, dass Hortie morgen nach Sonnenaufgang auftaucht um mich zu begleiten. Das alte Schlitzohr hat darauf bestanden mich zu begleiten. Ich hoffe nur, dass er mich nicht in Schwierigkeiten bringt und seine Finger dieses Mal bei sich lässt. Er schuldet mir immernoch einen Gefallen, hab ich ihn doch bei seiner letzten Verfehlung erst aus der Patsche geholfen.

Ich habe noch keine Nachricht von Liliana. Aber sie ist auch erst seit gestern fort. Ich werde beim Rückweg einen Umweg  zum Gehöft ihrer Eltern machen um nach den Rechten zu schauen.

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15. Juni 2014
21:02
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Apokh
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8. Februar 2014
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* die Seite ist fleckig und mit einer flüchtigen Handschrift aufgesetzt*

Loredas, der erste Tag der Jahresmitte, 2Ä579

 Sind gestern früh nach Azra´s Kreuzung aufgebrochen um den Landvogt aufzusuchen. Ein halber Tagesmarsch.

Als wir etwa 10 Meilen vor der Stadt waren verfinsterte sich der Himmel von einer auf die andere Minute und eine dunkle Welle erfasst uns. Ich konnte nicht klar denken, tausende Stimmen schienen in meinem Kopf in einer fremden, hässlichen Sprache zu reden, zu wimmern und zu fluchen.

Grauenhafte Bilder brachte die Welle mit sich, unvorstellbare Qualen und eine tiefe Verzweiflung packte mich. Ich …konnte..nicht…

*die folgende Zeile ist verschmiert und unleserlich*

Ich muss bewusstlos gewesen sein, als ich erwachte war die Sonne schon ein ganzen Stück weitergezogen. Ich war verwirrt und wusste nicht ob ich aus einem schlimmen Traum erwacht war. Ich war verzweifelt und panisch. Tränen rannen über mein Gesicht, als ich Hortie am Boden neben mir fand. Er atmete zum Glück und riß sogleich schreiend die Augen auf. Er stieß mich sofort weg und rannte drauflos. Ich rief ihm nach und begann ihm zu folgen, bis er nach einigen hundert Schritten zusammenbrach und wie ein Stein zu Boden ging. Als ich ihn erreichte wimmerte und zitterte er am ganzen Körper. “Nein, Nein…raus aus meinem Kopf” war alles was er zustande brachte. Dann war er plötzlich ganz ruhig und sah zu mir auf “Apokh…ich..” ein Krampf packte ihn und er wand sich, schlug mit Armen und Beinen um sich und gab schreckliche Schreie von sich bevor er kraftlos zusammensackte. Er war noch am Leben und ich entschied ein Lager aufzuschlagen. Nachdem ich Hortie, der dann und wann von Schüttelfrostattacken geplagt zu sein schien in meinen Umhang gewickelt hatte begann ich die Suche nach einem Gewässer und kehre etwas später mit Wasser und etwas Nirnwurz zurück. Ich zerrieb das Kraut und kochte es auf bevor ich es Hortie einflößte. Es wirkte sofort und Hortie schien nun ruhig zu schlafen.

Erst nach Mitternacht kam er zu sich. Ich selber wurde während der Zeit allein von grauenhaften, aber verzerrtten Bildern aus meiner zuvor erlittenen Ohnmacht geplagt. Als er erwachte war er vollkommen ruhig. “Was…was ist geschehen? Warum ist es Nacht?” hatte er gefragt. “Hortie, kannst Du Dich nicht erinnern?” das Gebräu schien ihn noch immer zu benebeln. “Apokh, sie sind alle tot. Diese grauenhaften Kreaturen, sie haben unvorstellbare…” er begann zu weinen und schlug den Kopf nieder “…was haben sie getan…”. “Hortie, du musst dich zusammenreissen, wir müssen nach Azras Kreuzung, wir müssen herausfinden was geschehen ist” “Nein, nein…” Hortie sprang in die Hocke und war blitzschnell aus dem Schein des Feuers gehuscht “..nicht dorthin Apokh, sie sind dort…SIE” “Wer ist dort Hortie?” doch er erwiederte nichts. “Also gut, ich werde selbst gehen. Du bleibst ich werde ganz füh am Morgen zurückkehren, Hortie. Bleib hier, Du bist hier sicher. Diese Senke verbirgt die Sicht von der Straße aus.” Hortie nickte heftig. Also nahm ich meine Habe und ging los.

Nach einer Stunde im Laufschritt hatte ich Azras Kreuzung fast erreicht. Doch als ich den letzten Hügel vor der Stadt erkommen hatte, konnte ich keinen Schritt mehr tun. Ein Horror erfasste mich und ich musste mich fast übergeben. Als ich aufschaute war da dieses …dieses Ding am Himmel. Es schien in Flammen zu stehen und es stand genau über der Stadt. Ketten schienen es am Boden zu halten und dunkle Punkte strebten seinem Zentrum dann und wann entgegen. Als ich mich gefasst hatte, konnte ich weiter heran gehen. Jeder Schritt war wie ein 10 Meilen Marsch. Als ich etwa noch eine Meile entfernt war musste ich mich abwenden. Ich ging auf die Knie und übergab mich auf die Straße. Die dunklen Punkte die ich vom Hügel ausmachen konnte waren ein Strom aus Körpern. Ihre schrecklichen Schreie drangen nun zu mir und die innere Beklommenheit ließ mich kaum klar denken. Am Stadtrand war eine riesige Kreatur zu sehen. Sie sah aus wie eine Art Krokodil auf vier Beinen und sie spie blaue Flammen aus. Sofort packte mich eine Erinnerung, von der ich nicht wusste das sie in meinem Kopf gewesen ist. Bilder aus der Ohnmacht am Vortag und ein Krampf packte mich. Als ich mich erneut zwang auftzuschauen, wandt die Kreatur den Kopf in meine Richtung. Ich wusste nicht, ob sie mich gesehen oder gespürt hatte, aber ich wandte mich um und lief…ich lief..und sah nicht zurück bis ich das Lager erreicht hatte. Das Feuer war niedergebrannt und keine Spur von Hortie. Es war inzwischen Morgen geworden und ich sackte am verloschenen Feuer zusammen. Ich weiss nicht wie lang ich dort lag und weinte doch die Sonne stand hoch. als ich mich wieder fasste.

Ich muss jetzt Liliana und Imre finden, wir müssen nach Dolchsturz…wir sind hier nicht sicher.

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2. August 2014
12:47
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Apokh
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Morndas, der dritte Tag der Jahresmitte, 2Ä579

Ich war den ganzen gestrigen Tag unterwegs. Ich bewegte mich im Schatten der Drachenschwarzberge. Als ich endlich Heldorn erreichte, von wo es nur noch ein halber Tagesmarsch zu unserem Haus in Richtung Osten und ebenso lang zum Gehöft von Lilianas Eltern in Richtung Südosten ist.

Den ganzen March über hatte ich versucht sämtlichen Kontakten auszuweichen, meine innerliche Verfassung und die Angst ließen mich immer ein Stück entfernt von der Straße marschieren. Doch nun fasste ich mich und begab mich in die Siedlung, welche in heller Aufruhr zu sein schien.Die Legionäre schienen sich im Norden, an einem Ort den wir Kynes Feld nenne, zu sammeln.

Als ich schließlich den Ort Heldorn selbst betrat war es unvermeidlich mitzubekommen was geschehen war. Offenbar sind sämtliche Geistliche sowie ein Großteil der Magiebegabten am Vortag entweder ums Leben gekommen oder dem Wahnsinn verfallen. Nur sehr Wenige haben überlebt und noch geringer ist die Zahl derer, die bei klarem Verstand geblieben waren, als “die dunkle Welle” am Vortag über das Lang geschwappt war. In Heldorn selbst hatte nur Meister Arevon die Ereignisse unbeschadet überstanden. 

Ich muss sofort hier weg. 

Als ich zum Hof meiner Schwiegereltern aufbrach war es bereits spät am Nachmittag. Doch ich musste aufbrechen. Ich fand keine Ruhe.

Ich erreichte das Gehöft kurz nach Einbruch der Nacht. Alles war friedlich. Erleichtert betrat ich das Haupthaus in dem ich meine Familie endlich wieder in die Arme schließen konnte. Es war eine stille Begrüßung, begleitet nur vom Schluchzen der Freude und Erleichterung, die aus uns Allen herausbrach.

Heute nach Sonnenaufgang habe ich sofort begonnen den Wagen zu beladen. Als Liliana zum Frühstück rief, war bereits alles zur Abreise gen Heimat vorbereitet.

Das Frühstück verlief stillschweigen. Betroffenes Schweigen. Ratloses Schweigen. Schließlich brach Magda, Lilianas Mutter das Schweigen.

“Ich werde nicht mit Euch gehen” sagte sie mit fester Stimme “ich kann Herbert keine Reise von solchem Ausmaß zumuten. Er würde es keinen Tag überleben. Ich werde bei ihm bleiben, hier in unserem Haus.” 

“Mutter” rief Liliana fassungslos “wir haben doch die halbe Nacht darüber geredet und Du warst einverstanden. Wir müssen gehen Mutter, hier ist es nicht sicher.”

“Ich weiß mein Kind. Ich habe zugestimmt. Doch ich kann es nicht tun, es tut mir Leid. Schau, wir haben fast unser ganzes Leben zusammen hier verbracht, Herbert und ich…wenn das Schlimmste eintreffen sollte, dass soll es uns hier ereilen.” “Mutter ich…” “Nein Liliana, das ist meine Entscheidung. Du wirst mich nicht umstimmen.” “Dann werden wir bleiben” mischte ich mich nun ein. “Magda und Liliana schauten mich beide an. “Nein, das werde ich nicht erlauben Apokh” drang eine Stimme hinter meinem Rücken heran. Herbert stand an den Türrahmen gelehnt, seine Augen standen tief in den Augenhöhlen und seine Haut war aschfahl. “Ihr Kinder werdet aufbrechen – um Euretwillen um Imre wegen. Und wir werden bleiben. Akzeptiert bitte unsere Entscheidung. Wir haben unsere Leben gelebt, für eine solche Reise wie ihr sie vor Euch habt, fehlt es uns an Kraft und Willen.” Lilianas Augen waren gerötet und Tränen rannen von ihren Wangen. Bestürzt legte ich meine Hand auf ihre Wange, drehte mich zu Herbert und nickte ohne ihm in die Augen zu sehen.

Als Liliana und Imre sich nach einer langen Verabschiedung von Magda und Herbert schon auf den Wagen gesetzt hatten umarmte ich zuerst Magda. “Du musst Sie in Sicherheit bringen Apokh. Sie sind alles was von uns bleibt.” Die Worte durchbohrten mein Herz wie heiße Nadeln. “Sie sind alles was mir bleibt” dachte ich bei mir. Herbert reichte mir beide Arme und fasste mich zum Abschied bei den Unterarmen, so wie ich seine fasste. Er sah mir nur fest in die Augen und ich verstand.

Am späten Nachmittag kamen wir nach einer schweigsamen Reise, die nur von Imres ungetrübten Frohsinn gebrochen wurde, an meiner Schmiede an. Ich beneidete Sie um ihre Unbeschwertheit und jedes Mal wenn ich sie ansah, traten mir Tränen in die Augen.

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3. November 2014
20:29
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Apokh
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Tirdas, der zwölfte Tag des Herzfeuers, 2Ä579

Mehr als einhundert Tage sind wir nun schon unterwegs. Unseren ursprünglichen Plan, in das Herz Cyrodiil vorzudringen, haben wir nach gut 30 Tagen am Ende der Jahresmitte verworfen. Als wir die Rothwardonen Stadt Skaven erreicht hatten, mehrten sich die Anzeichen dafür, dass die Gerüchte tatsächlich zu stimmen schienen – Cyrodiil und die Kaiserstadt, waren an jenem ersten Tag der Jahresmitte gefallen. Man sagt, Molag Bal selber hätte die Stadt zerstört und Varen Aquilarius samt seines Hofstaates und seiner Familie einen nach dem Anderen zerdrückt oder dessen Seele in die Ebenen Kalthafens geschickt.

Kaiserliche Legionen, welche aus ganz Tamriel nach Cyrodiil strömten seien verschwunden. Überzegt war ich während unserer Reise nach Skaven von diesen Geschichten nicht gewesen und hatte sie als übertrieben abgetan. Doch an jenem Tag, als wir Skaven erreichten mussten die Zweifel weichen. Bevor wir die eigentliche Stadt erreichten, zogen wir durch die Zeltstadt der Flüchtlinge aus Cyrodiil, dem Kaiserreich. Seine Stärke war von einem auf den anderen Tag gebrochen. Seine Legionen zerschmettert. Der Kaiser war tot oder schlimmer. 

Die Verzweiflung hatte nun auch unsere Herzen ergriffen. Was sollten wir tun?

Nach 10 Tagen in Skaven, entschloss ich, dass wir nun soweit wie möglich von Cyrodiil weg mussten. Wir machten uns auf der Mitte der Sonnenhöhe auf den Weg in Richtung von Hochfels. An die westlichste Küste wollten wir aufbrechen. Ich hatte dort Freunde aus meinen Zeiten bei den kaiserlichen Legionen. Es war die einzige Hoffnung, die uns geblieben war. Weit weg zu gehen , nach Dolchsturz – tief in die Heimat meiner Ahnen.

Wir haben uns für den Weg über die Stadt Sentinel im Westen Hammerfells entschlossen. Wir würden in Karann´zell mit dem Schiff nach Dolchsturz aufbrechen, so der Plan.

Doch der Weg entlang der Alik´r Wüste ist beschwerlich. Dennoch halte ich es für die sicherere Route, wenn man bedenkt dass die Alternative der Weg über den Gebirgspass und ganz Orsinium gewesen wäre. Wir sollten Sentinel in ein oder zwei Tagen erreichen. Ich bin froh, diese wüste Gegend endlich hinter uns zu lassen.

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4. November 2014
9:07
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Apokh
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Fredas, der 29te Tag des Herzfeuers, 2Ä579

Wir sind nun seit 3 Tagen in Karann´zell. Als wir vor knapp 2 Wochen in Sentinel waren, konnte ich eine Mitreise auf einem Schiff der Sommerset Inseln mit einem der Karawanenmeister vereinbaren. Das Schiff soll am kommenden Mondas hier ablegen.
Ich komme gerade vom Hafen, wo ich mir mit Imre die “Eltheria” angesehen habe. Ein schönes Schiff. Die Altmer scheinen ein Händchen für die Kombination von robustem Design, Anmut und Zweck zu haben, denn trotz seiner Größe und der unheimlichen Tragkraft von mehr als 150 Tonnen plus Passagiere wirkt das Schiff fast zierlich.
“Es ist eines der schnellstenn seiner Flotte” hatte ein Khajit Matrose der am Pier arbeitete gesagt und ich bin zuversichtlich mit diesem stolzen Schiff Dolchsturz ohne Probleme zu erreichen.

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3. Dezember 2014
15:25
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Apokh
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Mondas, der zweite Tag des Eisherbst 2Ä579

Heute sind wir an Bord der “Eltheria” gegangen. Ich sitze am Bug auf der Reling und genieße das Gefühl des salzigen Fahrtwindes in meinem Gesicht. Liliana und Imre wurden vom Kapitän eingeladen, ein Stück weit die Fahrt am Heck beim Steuer zu reisen. In diesem Bereich ist eigentlich der Zutritt für Zivilpersonen nicht gestattet, aber der Kapitän scheint einen weichen Kern zu haben obwohl er so ein großer, grobschlächtig wirkender Kerl ist. Ich kann nicht recht einordnen ob er ein etwas dunkel geratener Bretone oder ein etwas zu heller Rothwardone ist…

“Es ist so wunderbar nicht wahr?” als Apokh aufschaut, setzt sein Herz einen Schlag aus. Eine junge Frau sitzt ihm gegenüber am Schiffsbug. Er hatte ihr kommen gar nicht bemerkt. “Was? Ja…” er schaut auf das Wasser vor ihnen “..wunderbar.” 

Als er seinen Kopf zurück drehte, war alles was er noch sah sie, die sich nicht einmal vorgestellt hatte, zwischen einigen Matrosen verschwand.

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